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Zu: "Von der Unsitte, etwas nicht zu bloggen, weil es schon bei X steht" / Nerdcore

Oh, ich habe kein Problem mit Redundanz in dem Sinne, dass man bei einem Blog hier ja dann das Gleiche lesen könne wie auch schon bei einem Blog da. Das Problem ist nicht Redundanz für den Leser, sondern für mich als Schreiber. Ich habe einen Gedanken x und einen Drang, diesen öffentlich zu machen, für Feedback, Fame oder auch einfach nur, um ihn im Ausformulieren überhaupt erst richtig zu fassen. In 90% aller Fälle reicht aber inzwischen ein Twittern des Gedankens aus (und Twittern ist meist das Naheliegendste, da bin ich ja genötigt, den Gedanken eh nur knapp zu skizzieren, und auch webtechnisch ist es für mich in vielen Fällen leichter), um diesen Schreibpublizier-Drang bereits aufzubrauchen. Da bleibt dann wenig Schreibpublizier-Drang fürs Blog übrig. Damit, dass ein Blog Zeugs featured, das schon woanders steht, hab ich als /Leser/ dagegen kaum ein Problem :-) Aber ich grübele gerade über ein Selbstaustricks-Süßigkeiten-Belohnungssystem nach, um wieder mehr von meinen Gedanken auch ins Blog zu bringen ;-)

Das Recht zum eigenen, selbstbestimmten inhaltlichen Mix des Blogs: full Ack. Gibt keine Not, sich da irgendwie selbst zu beschränken. Das Netz ist unendlich groß und erträgt auch unendlich viel Redundanz. Du nimmst niemandem etwas weg, wenn auch du eine Sache bloggst, die schon zig Andere gebloggt haben. Kann sein, dass du damit die Aufmerksamkeitsökonomie des einen oder anderen Viele-Blogs-Lesers strapazierst, aber wenn dem dein Mix in seinem Feedreader als Lektüre unökonomisch erscheint, kann er ja einfach bei Nerdcore öfter auf “Mark all as read” klicken oder es abbestellen. Dein Blog wird wohl mehr davon profitieren, die eigene Interessiertheits-Energie nicht zu zügeln, als sie mit Bedacht und Rücksichtnahme auf irgendsowas wie Redundanz klein und vorsichtig und rechtfertigungsbedürftig zu disziplinieren.

Link zum Original   Thursday October 9, 2008

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