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<title>kommentar:plom</title>
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<description>Kommentare anderswo</description>
<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 15:31:28 GMT</pubDate>

<item><title>Dieses Blog ist eingestellt</title>
<description>
<![CDATA[<p>Dieses Blog ist eingestellt. Sollte sich sein Zweck anderswo niederschlagen, dann vielleicht im <a href="http://www.plomlompom.de">plomlompom-Wiki</a>. Das hier bleibt als Archiv bis aufs Weitere bestehen.</p>]]>
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<link>http://kommentar.plomlompom.de/kommentar/48/dieses-blog-ist-eingestellt</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 05:05:00 GMT</pubDate>
<dc:creator>Christian Heller</dc:creator>
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</item>
<item><title>Zu: &#34;Von der Unsitte, etwas nicht zu bloggen, weil es schon bei X steht&#34; / Nerdcore</title>
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<![CDATA[Oh, ich habe kein Problem mit Redundanz in dem Sinne, dass man bei einem Blog hier ja dann das Gleiche lesen könne wie auch schon bei einem Blog da. Das Problem ist nicht Redundanz für den Leser, sondern für mich als Schreiber. Ich habe einen Gedanken x und einen Drang, diesen öffentlich zu machen, für Feedback, Fame oder auch einfach nur, um ihn im Ausformulieren überhaupt erst richtig zu fassen. In 90% aller Fälle reicht aber inzwischen ein Twittern des Gedankens aus (und Twittern ist meist das Naheliegendste, da bin ich ja genötigt, den Gedanken eh nur knapp zu skizzieren, und auch webtechnisch ist es für mich in vielen Fällen leichter), um diesen Schreibpublizier-Drang bereits aufzubrauchen. Da bleibt dann wenig Schreibpublizier-Drang fürs Blog übrig. Damit, dass ein Blog Zeugs featured, das schon woanders steht, hab ich als /Leser/ dagegen kaum ein Problem :-) Aber ich grübele gerade über ein Selbstaustricks-Süßigkeiten-Belohnungssystem nach, um wieder mehr von meinen Gedanken auch ins Blog zu bringen ;-)<br />
<br />
Das Recht zum eigenen, selbstbestimmten inhaltlichen Mix des Blogs: full Ack. Gibt keine Not, sich da irgendwie selbst zu beschränken. Das Netz ist unendlich groß und erträgt auch unendlich viel Redundanz. Du nimmst niemandem etwas weg, wenn auch du eine Sache bloggst, die schon zig Andere gebloggt haben. Kann sein, dass du damit die Aufmerksamkeitsökonomie des einen oder anderen Viele-Blogs-Lesers strapazierst, aber wenn dem dein Mix in seinem Feedreader als Lektüre unökonomisch erscheint, kann er ja einfach bei Nerdcore öfter auf “Mark all as read” klicken oder es abbestellen. Dein Blog wird wohl mehr davon profitieren, die eigene Interessiertheits-Energie nicht zu zügeln, als sie mit Bedacht und Rücksichtnahme auf irgendsowas wie Redundanz klein und vorsichtig und rechtfertigungsbedürftig zu disziplinieren.]]>
</description>
<link>http://kommentar.plomlompom.de/kommentar/47/zu-von-der-unsitte-etwas-nicht-zu-bloggen-weil-es-schon-bei-x-steht-nerdcore</link>
<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 05:04:20 GMT</pubDate>
<dc:creator>Christian Heller</dc:creator>
<guid isPermaLink="false">tag:kommentar.plomlompom.de,2008-10-10:a8863ed30211e754561759a2d95c1c1b/57e14e436b6634f3ee72b6677ce4f837</guid>
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<item><title>Zu: &#34;Warum Blogs in Deutschland (noch) nicht funktionieren&#34; / Irgendwas ist ja immer</title>
<description>
<![CDATA[<p>1. &#8220;Wenn es wenige Blogs gibt, dann müssten sich die wenigen doch eigentlich enger zusammenschließen.&#8221; Warum? Blogs leben von ihrer Individualität und Differenz, nicht von ihrer Gleichartigkeit und Gemeinschaftlichkeit. Qualität aus Quantität entsteht bei ihnen seltenst aus Einigung über gemeinsame Themen, Qualitäts-Standards o.ä., sondern über die Kommunikation und Verschaltung zwischen Verschiedenem, eben: Links, Trackbacks, Kommentare, die Individualitäten untereinander vernetzen (und vielleicht so neue Strukturen generieren, die mächtiger sind als die Summe der Individualitäten für sich), ohne sie aufzulösen. Das Tolle an der Neuen Medienlandschaft ist doch gerade das Potential zu viel freieren Verschaltungen, Selbstorganisationen, Emergenzen. Formen wie Gatekeeper-Portale, inhaltliche Absprachen, ethische Kodizes etc. scheinen mir da eher wenig versprechend, da sie diese eigentlichen Qualitäten der Differenzen und Individualitäten eher absaugen, anstatt sie zu unterstützen.</p>

	<p>2. Vielleicht glaubt der eine oder andere tatsächlich, durchs Runterschrauben der Linkerei nach Außen seiner Monetarisierung zu dienen. Halte ich aber für Unsinn, Old-Media-Denke. Klassischer Fall das Trackback: Link raus führt zu Link rein. Mag sein, dass Aufmerksamkeit im Netz eine begrenzte Ressource ist, die man am liebsten ganz auf die eigene Seite verbündelt sehen würde, aber ich glaube nicht, dass die Aufmerksamkeitsbündelung im Netz so einfach aufzulösen ist über die Formel &#8216;welche Seite hat sich zuletzt in meinem Browser geöffnet&#8217;. Ein Beispiel: Ein Link bedeutet meist nicht das Verlassen der Link-setzenden Seite, sondern einfach ein neues Tab im Browser, der noch nicht mal automatisch nach dem Klick in dieses neue Tab wechseln muss. Meist habe ich Link-reiche Seiten länger in meinem Browser offen (auch über Browser-Restarts hinweg) als Link-arme, weil ich erstmal alle Links auf ihnen durchgearbeitet haben möchte, ehe ich sie wieder schließe. (Irgendwelche &#8220;entwerte ich meinen PageRank, wenn ich mehr Links nach draußen setze&#8221;-<span class="caps">SEO</span>-Alchemien lasse ich mal ganz außen vor.)</p>

	<p>3. Arbeit an der Beförderung der Blogosphäre kann ich mir eigentlich nur als Arbeit an den Infrastrukturen der Blogosphäre vorstellen, nicht an ihren Inhalten oder Kommunikationsethiken. Die resultieren aus der Form des Mediums und damit seiner Infrastruktur und lassen sich nur schwerlich nachkorrigieren, ohne letzteres in Angriff zu nehmen. Aber ok, mit Infrastruktur müssen nicht nur Kommunikationsprotokolle für Trackbacks gemeint sein. Auch Technorati z.B. würde ich als Infrastruktur bezeichnen, oder Seiten wie Digg. Wie Informationen untereinander vermittelt und bewertet werden, das ist, woran man arbeiten kann, nicht, welche Informationen das sein sollten.</p>]]>
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<link>http://kommentar.plomlompom.de/kommentar/46/zu-warum-blogs-in-deutschland-noch-nicht-funktionieren-irgendwas-ist-ja-immer</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 14:20:00 GMT</pubDate>
<dc:creator>Christian Heller</dc:creator>
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</item>
<item><title>Zu: &#34;Massaker im Dunkeln? - Chronologie in Epen&#34; / Fischblog</title>
<description>
<![CDATA[<p>Passt sich für mich gut in einen Trend ein, bisher als künstlerisches Mittel gedeutete Worte ältester Texte als nicht künstlerishch, sondern ganz wortwörtlich so gemeint, wie sie da stehen, nachzudeuten, à la Julian Jaynes  mit &#8220;The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind&#8221;: Vermittels neurologischer Spekulationen über die Geisteszustände in früheren Zivilisationen unterstellt er Texten wie der Ilias (der Odyssee dann schon etwas weniger), dass ein Anrufen von Musen als Erinnerungs-Informationsquelle oder der Rückbezug jeder komplexeren charakterlichen Motivation auf Lenkung durch Götter keine künstlerische Ausschmückung, sondern konkrete Abbildung der damaligen Psychologie sei, in der sich noch kein modernes Bewusstsein als Triebfeder eines Ich gebildet hatte, sondern vorbewusste Menschen ähnlich manchem heutigen Schizophrenen von innerlich gehörten Stimmen (die sich erst später zu einem über sprachliche Metaphern geführten Bewusstsein entwickeln sollten) informiert und getrieben wurden, die als Autoritäten, Geister, Musen, Götter sich in die Wahrnehmung einbrannten. Ein nicht uninteressantes Projekt, modernes Verständnis alter Texte mal darauf abzuklopfen, wie weit es moderne Geisteszustände, Lebenswelten, künstlerische Paradigmen usw. als Grundlage dieser Texte voraussetzt.</p>]]>
</description>
<link>http://kommentar.plomlompom.de/kommentar/45/zu-massaker-im-dunkeln-chronologie-in-epen-fischblog</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:26:22 GMT</pubDate>
<dc:creator>Christian Heller</dc:creator>
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</item>
<item><title>Zu: &#34;Mehr Beflaggung für alle!&#34; / Lummaland</title>
<description>
<![CDATA[<p>@Rafael: Deutschland hat ein Grundgesetz, und ein Gesetz ist nichts, womit ich mich in meinem Wesen identifiziere, höchstens ein gesellschaftlicher Vertrag, nach dem sich mein Handeln richtet, wenn ich meinen Interessen mehr damit diene, es zu tun, als es nicht zu tun. Weiterhin von dir referenzierte universelle Werte wie Gleichheit menschlicher Rechte unabhängig von sexueller Präferenz oder Geschlecht oder die Vermeidung grausamer Strafen sind eben das, Werte mit universellem Anspruch, die nicht an eine Nation gebunden sind, von denen ich vor allem nicht sagen kann, der durchschnittliche deutsche Bundesbürger repräsentiere sie strahlender als jeder andere. Es ließen sich genug Gegenbeispiele auffahren.<br />
.<br />
Die deutsche Nation hier als Identifikations-Maßstab zu nehmen anstatt den westlichen Kulturkreis (und ein Kulturkreis ist eine weitaus losere Eingrenzung als ein geographisch-juristisch festgelegter Nationalstaat) ist eine große Beliebigkeit. Ich habe als Berliner nicht den Eindruck, wesentlich mehr mit dem Durchschnittseinwohner eines bayrischen Dorfes gemein zu haben als mit einem durchschnittlichen Einwohner von Paris. Atomkraft finde ich knorke und Fußball todlangweilig, und wenn mich das irgendwie undeutscher macht, habe ich kein Problem damit. Wer meine Freunde für ein &#8220;Uns&#8221; sind, definiert sich für mich nicht über Nationalgrenzen, und &#8220;Uns alle&#8221; versinnbildlicht durch die Schlaaand-Gröhler &#8220;macht&#8221; mir keinen &#8220;Spaß&#8221;, ich sehe da nur eine tierische Hordendynamik drin, die mich anwidert, und ich kann mir nichts Gutes vorstellen, das von einer solchen in einer modernen Gesellschaft vorangebracht werden könnte.<br />
.<br />
Warum also?</p>]]>
</description>
<link>http://kommentar.plomlompom.de/kommentar/44/zu-mehr-beflaggung-fuer-alle-lummaland</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 14:20:38 GMT</pubDate>
<dc:creator>Christian Heller</dc:creator>
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